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Malerei -Ralf Grimm

Ralf Grimm – geboren 1962 in Duisburg.

Durch den Vater, der als Fotograf in Duisburg und Köln tätig war kam Grimm schon früh mit den unterschiedlichsten Kunstrichtungen in Berührung. Er setzte sich mit den Werken Joseph Beuys auseinander, beschränkte sein Wirken doch zuerst auf die Musik des Ruhrgebietes und das war Ende der 70er natürlich die Subkultur, das war Punkrock. So wurde Grimm der Begründer der ersten niederrheinischen Punk-Band »Ruhestörung« heute immer noch als Kultband gehandelt.

Die Wende des künstlerischen Schaffens begann mit einer Art Urknall:

Bei dem Besuch einer Arnulf Rainer-Ausstellung in der zweiten Hälfte der 80er stand Grimm fassungslos vor diesen Werken, den Christusübermalungen, den Totenmasken den Bildern unter der Wirkung von LSD oder Morphium geschaffen.

Grimm trennte sich von seinen nun für ihn bedeutungslosen Blättern und fing noch einmal ganz neu an.

Der Autodidakt besuchte nun häufig Ausstellungen, verschlang Kunstbände und nahm an Seminaren für abstraktes Malen teil. Inzwischen war er nach Hamm gezogen und arbeitete in der Künstlergruppe »TRAUM-A« an seiner eigenen Handschrift.

Trotz dem Wunsch abstrakter Maler zu sein konnte Grimm nie seine Wurzeln, die ja eher in nächtlichen Spray-Performances gründen, ganz abschütteln. Immer wieder sind in seinen Bildern Andeutungen darauf zu finden, was ihn wiedererkennbar macht.

Die positiven Seiten des Künstlerlebens lernte Grimm bei seinen Aufenthalten auf Formentera kennen. Hier betreibt er ein »Freiluft-Atelier« und wenn es ihm Spass macht bemalt er sogar den ein oder anderen Strand-Kiosk mit seinen Motiven. Der legendäre »Kiosko-Pepe« ist sogar als Hintergrund-Motiv in einer japanischen Mode-Zeitschrift zu sehen.

Ralf Grimm [Künstler]
alias Elvisdog


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